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Projekte

In Nürnberg und der Region leiste ich nach besten Kräften »Pionierarbeit« in Sachen Literaturförderung. Mein Engagement ist zunächst der Versuch, in meiner fränkischen Heimat als Künstler heimisch zu werden und nicht immer nur sehnsuchtsvoll etwa nach Berlin zu schauen. Es geht mir darum, eine »Literaturszene« im weitesten Sinne anzustoßen, in der ich mich auch selber aufgehoben fühle. Ich wünsche der »Frankenmetropole«, mit deren literarischem Leben ich bisher alles andere als zufrieden war, eine offenere, lebendigere Atmosphäre.
Eine Atmosphäre, die junge und hoffnungsvolle Künstler dazu einlädt, hier zu arbeiten und zu leben.

Die folgenden Links verweisen auf externe Seiten und geben Auskunft über Projekte, die ich entweder selbst (mit) initiiert habe oder an denen ich engagiert beteiligt bin.

Verein zur Förderung und Vermittlung von Gegenwartsliteratur

     LiteraturDing e.V.                     

Auszug aus der Satzung: Der Zweck des Vereins sind a) Förderung und Vermittlung von deutschsprachiger und internationaler Gegenwartsliteratur,  b) Förderung von AutorInnen sowie literarischen Projekten und Initiativen, c) die Anbindung literarischer Aktivitäten der Region Nürnberg an das literarische Geschehen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus, d) Leseförderung, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch a) Organisation und Durchführung von nicht-kommerziell ausgerichteten literarischen Veranstaltungen wie Lesungen, Festivals, Workshops sowie weiteren Präsentationsformen und Veranstaltungsformaten; b) eine Programmgestaltung, die insbesondere auch unbekanntere und neue ästhetische Formen, Gattungen und Richtungen der Gegenwartsliteratur vorstellt; c) den Kontakt zu Schulen und anderen Bildungseinrichtungen; d) den Dialog mit AutorInnen, Verlagen, Universitäten, Literaturhäusern und anderen kulturschaffenden und -vermittelnden Institutionen.

Autoren- & Künstlergruppen

     Wortwerk                               

Wortwerk in Nürnberg – Schreibwerkstatt und Autorengruppe. Gegründet im Februar 2000 in Erlangen. Als offene Schreibwerkstatt für Schreibanfänger sowie Autorengruppe für Fortgeschrittene bietet Wortwerk ein Forum für den regelmäßigen Austausch unter jungen Schreibenden in der Region. »Austausch« heißt, dass wir in einem eher privaten Rahmen selbstverfasste literarische Texte diskutieren. Unter »jung« verstehen wir Menschen, die bezüglich ihres literarischen Schaffens vernetzungs-, kritik- und entwicklungsfähig sind. Unter dem Label Wortwerk laufen derzeit zwei Autorengruppen und Textwerkstätten, eine in Erlangen und eine in Nürnberg. Während sich die „alte“ Gruppe zweimal monatlich im KunstKulturQuartier (K4) in Nürnberg trifft, kommt die neu gegründete Erlanger Gruppe seit 2009 alle 2 Wochen abwechselnd im E-Werk und in der Chocolaterie zusammen.
 

     falschtechst-schlachtfest              

... das sind die Lyriker Dirk Baumeister, Frank Ruf und Christian Schloyer sowie der 3D-Kunstfotograf Richard Götting. Ihre ersten gemeinsamen Auftritte hatten die vier Künstler in der Erlanger Autorengruppe Wortwerk. Im Dezember 2007 formierten sie sich als eigenständige Künstlergruppe. falschtechst-schlachtfest will erlebbar machen, dass sich Experiment, Poesie und Gesellschaftskritik in einen gemeinsamen Fokus bringen lassen. Ihr erstes Projekt Troia ist tiefer, eine multimediale Textinszenierung in 3D, stellten sie 2008 auf dem Erlanger Poetenfest vor.

Veranstaltungen, Wettbewerbe & Lesereihen

     Nürnberger Lyriknacht                  

Die Nürnberger Lyriknacht ist das derzeit wichtigste Veranstaltungsprojekt mit überregionaler Bedeutung im Rahmen von LiteraturDing e.V. Sie fand im Oktober 2010 das erste Mal und im November 2011 das zweite Mal statt; die nächste Lyriknacht ist für Mitte oder Ende 2013 geplant. Grundidee ist ein straff getaktetes, aber dennoch weitgehend frei improvisiertes Zusammenspiel unterschiedlicher Künstler aus den Bereichen Lyrik/Text, Klangkunst/Sound und (3D-)Fotografie/Bild. Folgende Künstler waren zu den bisherigen Veranstaltungen eingeladen: Andrea Heuser, Anja Utler, Christian Schloyer, Dirk Baumeister, Mario Igel, Paul Weigel, Ric Götting (2010) und Mara Genschel, Michael Ammann, Paul Weigel, Ric Götting, Ron Winkler, Tobias Falberg, Ulf Stolterfoht (2011).
 

     TEXTARENA                              

An jedem letzten Sonntag im Monat ab 20:00 Uhr wird die Zwingerbar zur TEXTARENA: Je 4 Lesende (drei vorangemeldete Gäste und ein Überraschungsgast) setzen sich mit ihren selbstverfassten literarischen Beiträgen der konstruktiven Kritik durch das Publikum aus. Die TEXTARENA ist eine moderierte, offene Lesebühne für eine lebhafte Auseinandersetzung mit Lyrik, Dramen, Prosa und experimentellen Texten. Sie ist Treffpunkt für Autorinnen und Autoren aus der Region. Moderation: Michael Lösel. Eintritt frei.
 

     Literaturpreis der Kulturläden         

»Mit dem Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden soll der literarische Nachwuchs Mittelfrankens gefördert und durch die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb zu weiterem literarischem und künstlerischem Schaffen ermuntert werden. Zugleich soll ein Bild der Ausdrucksfähigkeit sowie des thematischen Interessenfeldes der schreibenden jungen Generation gewonnen werden.« Seit 2007 bin ich Mitglied der Jury und habe erfolgreich angeregt, die Preisverleihung unmittelbar mit einem öffentlichen Wettbewerbsfinale zu verbinden.

Literaturzeitschriften

     BLUMENFRESSER                          

... Zeitschrift für literarischen Übermut. Redaktion: Maren Burghard, Andreas Neuner, Christian Schloyer. Profil: Lyrik, Prosa, Drama, Drehbücher, Comics, Partituren, Essays, Kritik und Diskussion. Der BLUMENFRESSER hat Lust auf künstlerische Zwischenformen, auf textähnliche Experimente und Überschneidungen mit anderen Kunstarten. Die Gestaltung der jährlich erscheinenden Zeitschrift wird jedes Mal an eine(n) andere(n) Künstler(in) vergeben. Die erste Ausgabe ist für das Frühjahr 2009 geplant. Der BLUMENFRESSER folgt dem laufschrift-Magazin für Literatur mit deutlich neuen Akzenten in Konzept und Redaktion.
 

     laufschrift                            

In den 13 Jahren ihres Bestehens (1995 – 2008) war die laufschrift das einzige Publikationsorgan für junge Literatur in der Region, das überregional Bedeutung erlangte. Die laufschrift blickt auf die Herausgeberschaft von 18 Literaturmagazinen und 10 Editionsausgaben zurück. Mit der Nr. 18 werden die über die Jahre etablierten Qualitätsansprüche noch ein letztes Mal kompromisslos umgesetzt. Zahlreiche humoristische Texte, ein Indien-Schwerpunkt und ein unüblich großer Anteil regionaler Autoren prägen das Abschiedsheft.
 

Lehraufträge & Seminare

     Literarische Textwerkstatt             

Lehrauftrag an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen im WS 2008/09, Blockseminar. Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller Fachrichtungen wurde an zwei Wochenenden die Möglichkeit geboten, Versuche einer eigenen literarischen Textproduktion vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung des eigenen Schreibens ist der kritische Umgang mit selbstverfassten Texten – andere Schreibende können hierfür eine wichtige Rolle als konstruktive »Kritiker« spielen. Diese Grunderfahrung war das zentrale Anliegen der Veranstaltung.


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