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Veröffentlichungen

panik · blüten – Gedichte

panik · blüten – Gedichte »Nach seinem viel beachteten Lyrik-Debüt spiel · ur · meere erscheint nach fünf Jahren Christian Schloyers zweiter Gedichtband.

Die Kritik lobte seine „Traumtänze von beträchtlicher Anmut“ (FAZ, Heinrich Detering) und begeisterte sich für seine „metaphorisch erzeugten Schwebezustände“ und ge­schickt konter­karierten Romantikanklänge (FR, Michael Braun).

All das zeigt sich in ein­drucks­voller Weiter­führung und neuer sprach­magischer Inten­sität im zweiten Band des Leonce- und Lena-Preis­trägers.«

panik · blüten; Gedichte
poetenladen 2012
gebundene Ausgabe
96 Seiten | Euro 16.80
ISBN 978-3-940691-35-4

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spiel · ur · meere – Gedichte

spiel · ur · meere – Gedichte »Wenn Sprache permanenter Entstehungs-
prozess von Ich und Welt als Kondensat der Wahrnehmung ist, was wäre dann die Suche nach Urwelt und Ursinn? Was wäre der Versuch, unsere ungeheuerliche Sprach-
matrix durchstoßen zu wollen, um nach einem Dahinter, nach Bedeutung zu forschen? Donquichotterie! Größtmögliche Eselei! Ikarus auf Tauchfahrt in die Ironie. Sam Lowrys Flucht zwischen die Zeilen, in den Sinnsang zwischen Minne und Unsinn. Um was zu finden? Muss nicht Eden am Urgrund der Sprache liegen, im Irgendwo, ein Atlantis, wie Mutterleib und Liebe? Du? Die Urmeere, sagt man, hatten 37 °C. Den Butt in die Fischfalle locken. Vielleicht weiß er einen Weg.«

KOOKbooks Reihe Lyrik (Band 9), herausgegeben von Daniela Seel;
80 Seiten, 4 Transparentblätter,
mit Zeichnungen von Andreas Töpfer
 

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Inferentialismus und Idealismus – Bewertung von externalistischen und internalistischen Positionen – von den Neurowissenschaften zu Wilfrid Sellars und Robert B. Brandom (Sachbuch Philosophie)

Inferentialismus und Idealismus »Was können wir wissen? Wann ist eine Aussage wahr? In der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Geist und Welt positioniert sich Schloyer gegen einen durch die Neurowissenschaften betriebenen naturalistischen Reduktionismus. Er beharrt auf einer dezidiert internalistischen Position einer allmählichen Wissensverdichtung und schlägt hierfür einen kohärentistischen Inferentialismus vor, den er bei Wilfrid Sellars im Gedanken des logischen Raumes der Gründe fundiert sieht. Besondere Leistungsfähigkeit erhält dieser Ansatz unter Einbezug Robert B. Brandoms und der sozialen Praxis der deontischen Kontoführung , die es erlaubt, die dem Externalismus zugerechneten Verlässlichkeitstheorien für einen internalistischen Inferentialismus nutzbar zu machen. Schloyer argumentiert dafür, Brandoms Ansatz, der ein Mittelweg zwischen Externalismus und Internalismus sein will, ganz dem Internalismus zuzuordnen. Eigenständigkeit erhält Schloyers Auseinandersetzung mit Sellars und Brandom dadurch, dass er beide im Licht einer idealistischen Setzungstheorie betrachtet, deren Wurzeln er bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte sieht.«

VDM VERLAG DR. MÜLLER;
84 Seiten, kleiner Druck, kartoniert
 

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Veröffentlichungen in Anthologien

»Wortwerk Anthologie«; Reihe »laufschrift edition«; Verlag Martin Langanke; Fürth 2001 (Gedichte)

»Wortwerk Anthologie II«; Reihe »laufschrift edition«; Verlag Martin Langanke; Fürth 2002 (Gedichte)

»Die Literarische Venus«; HW-Verlag; Dorsten 2003 (Gedicht)

»12. open mike«; Allitera Verlag; München 2004 (Gedichte)

»Grün pflanzen«; Anton G. Leitner (Herausgeber); Books on Demand; Norderstedt 2005 (Gedicht)

»SpinnenNetzTage – Literarischer März 14«; Fritz Deppert, Christian Döring, Hanne F. Juritz (Herausgeber); Brandes & Apsel Verlag; Frankfurt am Main 2005 (Gedichte)

»lass uns herzen!«; Anton G. Leitner, Philipp Appenzeller (Herausgeber); Books on Demand; Norderstedt 2005 (Gedicht)

»Ein Teddy aus alten Tegen«; Gabriele Trinckler (Herausgeberin); Verlag Steinmeier; Nördlingen 2007 (Gedicht)

»In diesem Garten Eden – Literarischer März 15«; Fritz Deppert, Christian Döring, Hanne F. Juritz (Herausgeber); Brandes & Apsel Verlag; Frankfurt am Main 2007 (Gedichte)

»Hermetisch offen (eine Sonderausgabe der intendenzen)«; Ron Winkler (Herausgeber); Verlagshaus J.Frank; Berlin 2008 (Essay/Interwiev)

»Lyrik von Jetzt zwei«; Björn Kuhligk und Jan Wagner (Herausgeber); Berlin Verlag; Berlin 2008 (Gedichte)

»Neubuch. Neue junge Lyrik«; Ron Winkler (Herausgeber); yedermann Verlag; München 2008 (Gedichte)

»Gegenwartsliteratur II. in der Schlossgärtnerei Wartholz«; KRALL-Verlag; Berndorf (A) 2009 (Gedichte)

Veröffentlichungen in Zeitschriften

»Laufschrift – Magazin für Literatur Nr. 12«; Verlag Martin Langanke; Fürth 2002 (Prosa)

»Wortlaut 9 – Zeitschrift für Literatur in Franken, Jahrgang 2003«; Kulturladen Nord e.V.; Nürnberg 2003 (Gedichte)

»Neue Rundschau 116/1«; Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong und Helmut Mayer (Herausgeber); S. Fischer Verlag; Frankfurt am Main 2005 (Gedichte)

»Der Literat, Fachzeitschrift für Literatur und Kunst, 49. Jahrgang, April/Mai 4/5/2007«; Berlin 2007 (Gedicht)

»poet[mag] – Das Magazin des Poetenladens www.poetenladen.de, 3/2007«; Andreas Heidtmann (Herausgeber); poetbook; Leipzig 2007 (Gedichte)

»BELLA triste 18«; Martin Bruch, Andrea Franke, Lin Franke, Martin Kordic, Stefan Mesch (Herausgeber); Hildesheim 2007 (Gedichte)

»BELLA triste 19«; Martin Bruch, Andrea Franke, Lin Franke, Martin Kordic, Marcel Maas, Stefan Mesch (Herausgeber); Hildesheim 2007 (Auszug aus einem Essay: »Poesie als Sehnsuchtsform –Versuch, zwischen Ulf Stolterfoht und Steffen Popp zu vermitteln«)

»Wortlaut 13 – Zeitschrift für Literatur in Franken«, Jahrgang 2007; Kulturladen Nord e.V.; Nürnberg 2007 (Gedichte)

»Macondo 18«; Frank Schorneck, Petra Vesper (Herausgeber); Verlag im Laerfeld; Bochum 2007 (Gedichte)

»Neue Rundschau 119/1«; Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong u.a. (Herausgeber); S. Fischer Verlag; Frankfurt am Main 2008 (Gedichte)

»L. der literaturbote 88«; Hessisches Literaturforum im Mousonturm e. V. (Herausgeber und Verlag); Frankfurt am Main 2008 (Gedichte)

»Wortlaut 15 – Zeitschrift für Literatur in Franken«, Jahrgang 2009; LiteraturZentrum Nord e.V.; Nürnberg 2009 (Gedichte)

Mitarbeit in Büchern

»Zwischen Handwerk und Inspiration – Lyrik schreiben und veröffentlichen«
(2. Auflage); Martina Weber; Uschtrin Verlag; München 2008 (Essay: »Ist Lyrik ein Erkenntnisinstrument?«)

Veröffentlichungen im Internet (Auswahl)

»nichts als verpuppung«; poetenladen.de; 2007 (Gedichte)
=>  www.poetenladen.de

10 Gedichte; lyrikline.org; 2008
=>  www.lyrikline.org/

7 Gedichte; literaturport.de; 2008
=>  www.literaturport.de

Gedichte für »wir sprechen uns. Ein literarischer Hörquerschnitt des VS Mittelfranken«; Kubiss.de; 2009
=>  www.kubiss.de/podcast/

Gedichte als literarische Kurzfilme für »WORTWERK ANTHOLOGIE III – Projesie-Prosajekt«; wortwerk.net/YouTube; 2010
=>  www.wortwerk.net

 

Stimmen zum Autor

»Schloyer kehrt immer wieder zur Erkenntnis der Unmöglichkeit des Zauber- worts zurück – und zieht seine Spieluhr doch auch immer wieder neu auf. Die Gedichte bewegen sich leicht, grazil, tänzerisch, eben spielerisch – aber sie sind im Gegensatz zu Eichendorff alles andere als eingängig. Weil sie als Zeugnisse der sprach- kritischen Moderne (...) über die simple Sprach- logik, das naive Bedeu- tungs- und Zweckhafte der Sprache, hinwegzukommen versuchen, stecken sie zwar voller Überrasch- ungen – kühnen Assozia- tionen, leichtfüßigen Gedankensprüngen, para- doxen Bezügen. Aber am Ende muss Schloyer doch bekennen...«<mehr...>
Laudatio zum Kulturförderpreis 2009 der Kultur- stiftung Erlangen

»In stark gegliederten, zäsurenreichen, aber metrisch-motivisch ver-
dichteten Versen schafft sich der Autor eine sinn-
fällige Form für seine Spurensuche. Im ersten Zyklus gilt sie dem Nach-
weis noch vorhandener Ursprünglichkeit in unserer kulturell überformten Lebenswelt und im zweiten Zyklus in gesteigerter Intensität der Suche nach einer natürlichen Urschrift. Mit der Brechung des zeitgenössischen Blicks auf Natur durch den der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sichern sich die Gedichte ihren Reichtum und Rang als poetisch-naturgeschicht-
licher Forschungsbericht.«

Laudatio zum Leonce-und-Lena-Preis, Darmstadt 2007

»Christian Schloyer gelingt es überzeugend, aus der Formensprache der mo-
dernen Poesie ein eigenes Idiom zu formen. Er löst klassische Bildlichkeit auf in ein Spiel von Perspek-
tiven und Funktionszu-
sammenhängen. Seine Gedichte sind starke Wort-
artefakte, die ganz für sich stehen.«

Preis beim Literatur-
wettbewerb Wartholz
, Reichenau a.d. Rax (Österreich) 2009


»Poesie als Sprachüber-
raschung, als Metamor-
phose von Ich und Wahr-
nehmung, als Verpuppung und Entkleidung, Poesie als schöner Schein des alles mit allem verbinden, wie es schon Novalis forderte, nämlich: die Welt zu poetisieren – und dann die plötzliche Erkenntnis, dass es genau auch so zu-
sammengehört, dass eben doch noch nicht alles gesagt ist.«

Aus der Laudatio zum Open Mike, Berlin 2004, gehalten von Michael Lentz

»Er studiert Erkenntnis-
theorie – und was dort analytisch verhandelt wird, bringt er in seinen Gedichten wie in kleinen Mobiles synthetisch zur Schwingung. Es ist ein leises Ohr, es ist ein klarer Ton in seinen Gedichten, der charmant Bilder auf-
spießt, sie immer genauer mit einem härteren Bleistift nachzeichnet, bis sie wie gedruckt vor unseren Augen liegen.«

Hans Jürgen Balmes, S. Fischer Verlag

»Schutzlos schön«
Katrin Hillgruber,
Der Tagesspiegel


»Leise, poetisch, hinter-
sinnig und voll blitzender Sprachüberraschungen – in jedem Moment lauscht man gebannt aufs nächste Wort.«

Süddeutsche Zeitung

»Verführerischer Lyrik-
onkel, der aus dem längst verpönten Zauberreich der Poesie mit einschmei-
chelnder Stimme seine Spieluhrengespinste vorlas.«

Der Tagesspiegel

»Zart und anmutig vorgetragen, bisweilen sprachmächtig und schwergewichtig«
taz

»Sympathisch selbst-
ironischer Wortexperi-
mentierer und vor allem sehr überlegter Wort-
bildhauer«

Coburger Tageblatt

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